Manchmal vergleiche ich mein Leben gerne mit einem Fluss. Und vielleicht ist das der Grund, warum ich Flüsse irgendwie fest in mein Herz geschlossen habe. Ein Fluss verändert sich. Immer wieder. Vom Ursprung bis zum Ende. Er muss fließen, immer in Bewegung bleiben. Er kann nicht einfach stehen bleiben. Beginnt man ihn zu stauen, stirbt er. Jeder Fluss ändert immer wieder seine Richtung. Und selbst wenn es zuweilen unlogisch erscheinen mag, am Ende erreicht er immer sein Ziel. Ja. Mein Leben gleicht einem Fluss. Ich verändere mich. Immer wieder. Ich bin nicht der Mensch, der ich vor ein paar Jahren war. Und in ein paar Jahren werde ich nicht mehr der Mensch sein, der ich heute bin. Oft bin ich ruhelos, rastlos und manchmal ruhe ich ganz tief in mir. Ich muss ändere oft meine Richtung, laufe von hier nach da und frage mich manchmal selbst, warum ich das mache, was ich gerade mache. Und manchmal, wenn ich dann in meinen Gedanken festhänge, dann staut sich mein Fluss, den ich leben nenne. Er bleibt stehen. Und würde ich nicht immer wieder diese Blockaden lösen, könnte der Fluss nicht weiterfließen. Und was mit einem Fluss passiert, der nicht mehr fließt ist glaube ich jedem klar. Er stirbt.  

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